Expand Subject Tree

Subjects Law and Political Science Law

Browse results: Found 258

Listing 1 - 10 of 258 << page
of 26
>>
"Behinderung" im Dialog zwischen Recht und Humangenetik

Authors: --- ---
Book Series: Göttinger Schriften zum Medizinrecht ISSN: 18642144 ISBN: 9783863951504 Year: Pages: 157 Language: German
Publisher: Universitätsverlag Göttingen
Subject: Medicine (General) --- Law
License:

Loading...
Export citation

Choose an application

Abstract

Modern medical technologies, especially the pre-implantation and prenatal diagnosis, have given the possibility of preventive dealing with the risks of physical or mental disabilities. On the other side there is the call for support and “inclusion” of people with disabilities. These opposing trends are critically analyzed and discussed in depth from a legally, genetic, as well as from a medical, social and ethical point of view.

Menschen mit genetischen Behinderungen körperlicher oder seelischer Art gibt es seit Anbeginn der Menschheit. Moderne medizinische Technologien, namentlich die der Präimplantations- und Pränataldiagnostik, eröffnen nicht nur der Medizin, sondern auch der Gesamtgesellschaft die Möglichkeit des präventiven Umgangs mit genetisch bedingten Erkrankungsrisiken. Auf der anderen Seite besteht der gesellschaftliche Anspruch nach einer Förderung und „Inklusion“ von Menschen mit Behinderung. Diese gegenläufigen Entwicklungen bedürfen der näheren Analyse und kritischen Diskussion. Der vorliegende Band ist aus Vorträgen und Diskussionen eines Expertenworkshops, ausgerichtet vom Institut für Humangenetik am Universitätsklinikum Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Göttinger Zentrum für Medizinrecht, hervorgegangen. Ziel dieses Bandes ist es, diese grundlegende Problematik insbesondere aus juristischer wie humangenetischer, aber ebenso aus medizin- wie sozialethischer Sicht vertiefend zu reflektieren.

Der 'Gefährder' und das 'Gefährdungsrecht' - eine rechtssoziologische Analyse am Beispiel der Urteile des Bundesverfassungsgerichts über die nachträgliche Sicherungsverwahrung und die akustische Wohnraumüberwachung

Authors:
Book Series: Göttinger Studien zu den Kriminalwissenschaften ISSN: 18642136 ISBN: 9783863950040 Year: Pages: 363 Language: German
Publisher: Universitätsverlag Göttingen
Subject: Law
License:

Loading...
Export citation

Choose an application

Abstract

Endanger law ('Gefährdungsrecht') is a criminal law which is seeking security – and thereafter fighting ‘risks’ and ‘dangers’ – as its main objective and which is acting on the basis of risk patterns developed by this law itself. Individuals who fit these characteristics are being fought against as endangerers, that means, as high risky figures – and not as offenders. In this work it is presented this figure which has been constructed by the criminal policies and system in Germany during recent years, and has been co-constructed by the Constitutional Court in at least two cases: in the case of the acoustic home surveillance and in the case of the subsequent incapacitation order. Here is (critically) explained the internal logic and rationality which is leading this endanger law.

Die vorliegende Untersuchung setzt sich mit neuen Adressaten des Strafrechts auseinander, deren Konstruktion im Strafrechtsdiskurs zunächst an Transformationen des Rechtsstaatskonzeptes denken lassen könnte. Eine genauere Betrachtung enthüllt jedoch alt bekannte Komponenten des Strafrechtes, die diesen neuen Figuren, den ‚Gefährdern‘, innewohnen. Eine Analyse von Urteilen des Bundesverfassungsgerichts zur nachträglichen Sicherungsverwahrung und zur akustischen Wohnraumüberwachung verdeutlicht, dass rechtsstaatliche Prinzipien und Mechanismen nicht etwa obsolet, sondern vielmehr umformuliert und praktiziert werden. Das Strafrecht agiert – rechtsstaatskonform – immer aggressiver und immer zerstreuter. Diesen Manifestationen des gegenwärtigen Strafrechts, das sich gegen jegliche Gefährdung der Sicherheit richtet – und welches hier als ‚Gefährdungsrecht‘ bezeichnet wird –, ist dezidiert entgegenzutreten.

Abweichungen vom Deutschen Corporate Governance Kodex und von §161 AktG als Pflichtverletzung im Sinne der Untreue

Authors:
Book Series: Göttinger Studien zu den Kriminalwissenschaften ISSN: 18642136 ISBN: 9783863950057 Year: Pages: 393 Language: German
Publisher: Universitätsverlag Göttingen
Subject: Law
License:

Loading...
Export citation

Choose an application

Abstract

Die Arbeit befasst sich mit Abweichungen vom Deutschen Corporate Governance Kodex und von § 161 AktG als Pflichtverletzung im Sinne der Untreue und soll insbesondere zur Klärung der Rechtsnatur dieses aktiengesellschaftsrechtlichen Regulierungsinstruments, welches in unserer Rechtsordnung seinesgleichen sucht, beitragen. Aus strafrechtlicher Perspektive ganz in den Mittelpunkt gerückt wird hierbei das Pflichtverletzungsmerkmal des § 266 StGB im Kontext der Organuntreue, welche Rechtsprechung und Wissenschaft zunehmend beschäftigt. Vertieft nachgegangen wird dabei der Frage, inwieweit der Untreuetatbestand zivilrechtsakzessorisch ist. Außerdem wird untersucht, ob jeder Verstoß gegen die aus §§ 93 Abs. 1 S. 1, 116 S. 1 AktG folgende Legalitätspflicht der Organmitglieder von Aktiengesellschaften auch eine Pflichtverletzung im Sinne der Untreue darstellt.

Die Arbeit befasst sich mit Abweichungen vom Deutschen Corporate Governance Kodex und von § 161 AktG als Pflichtverletzung im Sinne der Untreue und soll insbesondere zur Klärung der Rechtsnatur dieses aktiengesellschaftsrechtlichen Regulierungsinstruments, welches in unserer Rechtsordnung seinesgleichen sucht, beitragen. Aus strafrechtlicher Perspektive ganz in den Mittelpunkt gerückt wird hierbei das Pflichtverletzungsmerkmal des § 266 StGB im Kontext der Organuntreue, welche Rechtsprechung und Wissenschaft zunehmend beschäftigt. Vertieft nachgegangen wird dabei der Frage, inwieweit der Untreuetatbestand zivilrechtsakzessorisch ist. Außerdem wird untersucht, ob jeder Verstoß gegen die aus §§ 93 Abs. 1 S. 1, 116 S. 1 AktG folgende Legalitätspflicht der Organmitglieder von Aktiengesellschaften auch eine Pflichtverletzung im Sinne der Untreue darstellt.

Keywords

Embezzlement --- Embezzlement

Agriculture and Food Security in China : What Effect WTO Accession and Regional Trade Arrangements?

Authors: ---
ISBN: 9781921313646 Year: Pages: 420 Language: English
Publisher: ANU Press
Subject: Law
License: ANU Press

Loading...
Export citation

Choose an application

Abstract

China’s accession to the World Trade Organization (WTO) has had profound consequences for the structure of its economy, and there will many more before the full benefits of an open trading regime will be realised.Agriculture and Food Security in China explains the background to China’s WTO accession and links accession to reforms beginning as far back as 1979. The book highlights China’s policymakers’ decision to move away from protectionism and gain self-sufficiency, and illustrates how China’s step away from direct participation in the agricultural sector to indirect regulatory involvement and liberalisation could encourage further economic growth.Yet not all economic growth is cost-free. Agriculture and Food Security in China explores the short-term impacts of WTO accession as well as the mid and long-term implications of greater market involvement at an economy-wide and regional level. Growing divides between coastal and inland regions—and differences in rural and urban growth—will require a better understanding of the consequences of greater market dependency.Agriculture and Food Security in China adds to the existing knowledge of China’s agricultural growth as well as the impacts and interrelationships between WTO accession and China’s participation in other regional free trade agreements.

Aktuelle Probleme des Wissenschaftsrechts - Arbeitstagung anlässlich der Eröffnung des Instituts für Öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, 10. und 11. Juli 2008

Authors: --- --- ---
Book Series: Göttinger Schriften zum Öffentlichen Recht ISSN: 21914583 ISBN: 9783941875777 Year: Pages: 94 Language: German
Publisher: Universitätsverlag Göttingen
Subject: Languages and Literatures --- Education --- Law
License:

Loading...
Export citation

Choose an application

Abstract

Wissenschaft meint seit jeher nicht nur theoretische Reflexion, sondern immer auch gesellschaftliche Praxis. Heute steht diese Praxis, die Welt der modernen Wissenschaften und ihrer institutionellen Formen mitten im Strom tiefgreifender Veränderungen – Exzellenzinitiativen und Clusterbildung, Studiengebührenfinanzierung und Bologna-Prozess, Wettbewerbsstrukturen, Globalhaushalte und externe Management-Maßstäbe sind hierfür nur einige illustrierende Schlagworte. Den Handlungsdrang der deutschen Hochschulpolitik im Blick gerät naturgemäß auch das Wissenschaftsrecht in Bewegung. Fragen seiner verfassungsrechtlichen Grundierung und seiner verwaltungsrechtlichen Feinzeichnung sind so umstritten wie lange nicht. Das Leitmotiv, ob das heutige Wissenschaftsrecht in erster Linie dem Schutz der individuellen Forschungsleistungen einzelner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dient oder ein Baukasten zur Modernisierung der Hochschulen ist, führt wiederkehrend zu den Grundfragen des modernen Öffentlichen Rechts. Diese Entwicklungen vor Augen beging das Institut für Öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen seine Neugründung mit einer Arbeitstagung zum Thema „Aktuelle Probleme des Wissenschaftsrechts“. Die Beiträge der Tagung enthält dieser Band. Er ist der erste einer neuen Schriftenreihe zum Öffentlichen Recht.

Wissenschaft meint seit jeher nicht nur theoretische Reflexion, sondern immer auch gesellschaftliche Praxis. Heute steht diese Praxis, die Welt der modernen Wissenschaften und ihrer institutionellen Formen mitten im Strom tiefgreifender Veränderungen – Exzellenzinitiativen und Clusterbildung, Studiengebührenfinanzierung und Bologna-Prozess, Wettbewerbsstrukturen, Globalhaushalte und externe Management-Maßstäbe sind hierfür nur einige illustrierende Schlagworte. Den Handlungsdrang der deutschen Hochschulpolitik im Blick gerät naturgemäß auch das Wissenschaftsrecht in Bewegung. Fragen seiner verfassungsrechtlichen Grundierung und seiner verwaltungsrechtlichen Feinzeichnung sind so umstritten wie lange nicht. Das Leitmotiv, ob das heutige Wissenschaftsrecht in erster Linie dem Schutz der individuellen Forschungsleistungen einzelner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dient oder ein Baukasten zur Modernisierung der Hochschulen ist, führt wiederkehrend zu den Grundfragen des modernen Öffentlichen Rechts. Diese Entwicklungen vor Augen beging das Institut für Öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen seine Neugründung mit einer Arbeitstagung zum Thema „Aktuelle Probleme des Wissenschaftsrechts“. Die Beiträge der Tagung enthält dieser Band. Er ist der erste einer neuen Schriftenreihe zum Öffentlichen Recht.

Keywords

public law --- public law

Alles zum Wohle des Kindes? - Aktuelle Probleme des Kindschaftsrechts 2. Familienrechtliches Forum Göttingen

Authors: --- --- ---
Book Series: Göttinger Juristische Schriften ISSN: 18642128 ISBN: 9783863950538 Year: Pages: 255 Language: German
Publisher: Universitätsverlag Göttingen
Subject: Law
License:

Loading...
Export citation

Choose an application

Abstract

This volume contains the lectures of the 2nd Family Law Forum in Göttingen, July 2nd, 2011. Major topic is Child Safety Law and the threats of child's well-being.

Der vorliegende Band enthält die Referate des 2. Familienrechtlichen Forums Göttingen vom 2. Juli 2011, welches aktuelle Problemstellungen des Kindschaftsrechts zum Gegenstand hatte. Vor dem Hintergrund jüngst abgeschlossener und bevorstehender Gesetzesnovellen erörterten ausgewählte Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis verschiedene Problemschwerpunkte: Zum einen wurde die anstehende Novellierung des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern thematisiert und nach Lösungen für den Umgang mit dem Umgangsboykott gesucht. Dabei eröffnete die interdisziplinäre und rechtsvergleichende Annährung an die aufgeworfenen Probleme neue Perspektiven. Zum anderen wurden die nur wenige Tage nach der Veranstaltung abgeschlossene Vormundschaftsrechtsreform sowie das inzwischen ebenfalls in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz einer kritischen Würdigung unterzogen. Die Veranstaltung endete mit einer kritischen Zwischenbilanz zum kindschaftsrechtlichen Verfahren nach dem FamFG, das die Praxis vor zahlreiche Probleme stellt. Band 12 der Reihe „Göttinger Juristische Schriften“ Die Reihe wird von der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität herausgegeben und macht Veranstaltungen an der Fakultät einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich.

Die ältesten Quellen zur Kodifikationsgeschichte des österreichischen ABGB

Authors:
ISBN: 9783205788645 Year: Pages: 338 Seiten Language: de
Publisher: Böhlau
Subject: History --- Law
License:

Loading...
Export citation

Choose an application

Abstract

"... habent sua fata libelli": Nowadays this saying is usually used to state, that a text is only able to impart as much message, as the reader is willing to understand. However, we can make use of this saying in another sense too - for instance just as James Joyce used to say: to give a "book in print a life of its own"; meaning that the fate of a book is above all built on the fact, that it was put into the world. Of course there are papers, which never caught sight of the world, or which later got lost - for example due to a fire-disaster. On the 15th of July 1927, the most important files about the history of the making of Austria's General Civil Code sustained such a fate, due to the fire-disaster in the Viennese Palace of Justice, where these documents have been treasured at the Archive of the Ministry of Justice.This destruction, however, did not lead to the total loss of legal sources relevant to the legal history of Austria's General Civil Code. The most important documents regarding the beginning of the composition of the Austrian General Civil Code have been preserved by Harrasowksy in his edition of the Codex Theresianus in 1883/86. Nevertheless some of the eldest materials, that have been marking the very beginning of the composition of the Codex Theresianus in 1753, composed by the first law-making commission, the so called Compilating-Commission, remained disregarded and untouched in the archives: to begin with, this is a "plan", drawn up by Josef Azzoni in May 1753, containing not only a disposition of the content of the Codex Theresianus, but also a first description of it. Therefore this "plan" can be seen just as a preliminary draft of the project of the Codex Theresianus. Moreover this is a series of descriptions about civil laws, valid for different hereditary provinces of the Habsburg Monarchy, which should then serve as basic sources in regard of the project of an unified Civil Code, which was provided as a common law for the entire monarchy instead of particular laws in different provinces. In his edition of the Codex Theresianus Harrasowsky specified only the headlines of Azzonis "plan"; he also presented several descriptions of the Civil Law, valid for the particular hereditary provinces, namely in annotations to the content of the Codex; however only regarding details, and sporadically distributed within the three parts of the Codex.Since the times of Harrasowsky, legal historical research has not been interested in these eldest materials about the history of the Austrian General Civil Code. Only since World Word II literature in legal history is showing a few references to these materials, of course not in a comprehensive matter or in regard of specific questions dealing with certain contents of specific text modules. Among all these materials only the description of Holger remained entirely in the archive of the Ministry of Justice. About 75 % of these documents treasured in this archive, were completely destroyed due to the fire-disaster in 1927 - as just mentioned at the begin of this lecture.A considerable part of records and files of course was salvaged, but partly seriously damaged by fire and water. Among the eldest preparatory works on the Codex Theresianus - except of Holgers illustration of the contemporary Austrian law - furthermore only Azzonis preliminary draft was kept in existence. Not to mention that both documents are showing remarkable marks of the disaster of 1927, nevertheless these damages are not extensive, and this was leading to the allowance of Austrian Archive of Administration, where these documents are actually preserved, to use them for the purpose of an edition.

"... habent sua fata libelli"; dieser Satz wird gewöhnlich in dem Sinn gebraucht, dass ein Text nur so viel Aussage vermitteln kann, wie der individuelle Leser überhaupt zu erfassen bereit ist. Man kann dieses Sprichwort aber auch so verstehen wie James Joyce: to give a "book in print a life of its own". Das Schicksal eines Buches hängt demnach vor allem davon ab, dass der Text überhaupt in die Welt gelangt.Es gibt Texte, die in diesem Sinne nie das Licht der Welt erblickt haben oder die später verloren gegangen sind - etwa durch eine Brandkatastrophe, in welcher das einzige Exemplar eines Textes vernichtet wurde. Am 15. Juli 1927 haben die wichtigsten Akten zur Entstehungsgeschichte des österreichischen ABGB ein solches Schicksal erlitten, nämlich beim Brand des Wiener Justizpalastes, wo sie im Archiv des Justizministeriums verwahrt waren. Für die Gesetzgebungs- und Wissenschaftsgeschichte des österreichischen Zivilrechts hat diese Vernichtung zwar keinen Totalverlust der betreffenden rechtshistorischen Quellen nach sich gezogen, weil seit der Herausgabe des Codex Theresianus und seiner Umarbeitungen durch Harrasowsky 1883/86 die wichtigsten Materialien für den Beginn der Gesetzgebungsgeschichte des österreichischen ABGB nahezu vollständig überblickt werden konnten. Die ältesten Materialien aber, welche 1753 am Beginn der Ausarbeitung des 1766 vollendeten Codex Theresianus durch die sogenannte Kompilationskommission standen, sind damals unbeachtet im Archiv verblieben: zum einen der von Josef Azzoni im Mai 1753 vorgelegte "Plan" für den "Entwurf des Codex Theresianus", der nicht nur ein formelles Gliederungskonzept für die Ausarbeitung dieses Projekts bot, sondern bereits eine erste Beschreibung des künftigen Inhalts enthielt, und somit als "Vorentwurf" zum Projekt des Codex Theresianus angesehen werden kann. Zum anderen sind es die von den Mitgliedern der Kompilationskommission als materielle Grundlage für die mit diesem Projekt initiierte Vereinheitlichung des Privatrechts in den deutschen Erbländern der Habsburgermonarchie gelieferten Darstellungen der einzelnen Länderrechte, aus denen ein allgemeines Recht abgeleitet werden sollte. Harrasowsky hat von diesen Materialien lediglich die Gliederungsüberschriften von Azzonis Vorentwurf wiedergegeben. Die Darstellungen der einzelnen Länderrechte haben in seiner Edition des Codex Theresianus zwar auch Berücksichtigung gefunden - allerdings nur punktuell und auch weit verstreut in den Anmerkungen zu den einzelnen Kapiteln des Codex. Die rechtshistorische Forschung hat sich seit Harrasowsky für diese ältesten Materialien zur Gesetzgebungsgeschichte des ABGB nicht mehr interessiert. Erst seit dem Zweiten Weltkrieg sind in der Literatur vereinzelte Hinweise auf diese Materialien zu finden, freilich nicht im Sinne einer umfassenden oder in Bezug auf einzelne Fragen tiefgehenden inhaltlichen Befassung mit diesen Texten. Von diesen Berichten über die Länderrechte ist heute auch nur mehr jene von Holger in vollem Umfang im Justizarchiv erhalten. Etwa 75 % dieser Bestände sind durch die eingangs erwähnte Brandkatastrophe vom 15. Juli 1927 vernichtet worden. Von den ältesten Materialien zum Codex Theresianus ist - außer der Darstellung von Holger zum österreichischen Privatrecht seiner Zeit - nur noch der "Vorentwurf" von Azzoni nahezu vollständig erhalten geblieben. Beide Texte weisen zwar deutliche Spuren der Katastrophe von 1927 auf, die Brandschäden sind aber nicht umfassend, so dass sie im Österreichischen Verwaltungsarchiv zur Benützung offenstanden und eine Transkription dieser Texte für die beabsichtigte Edition möglich war.

Amtsmißbrauch - Eine rechtsvergleichende Untersuchung zu Artikel 323 des italienischen Strafgesetzbuchs

Authors:
Book Series: Göttinger Studien zu den Kriminalwissenschaften ISSN: 18642136 ISBN: 9783863950378 Year: Pages: 559 Language: German
Publisher: Universitätsverlag Göttingen
Subject: Social Sciences --- Law
License:

Loading...
Export citation

Choose an application

Abstract

Das Phänomen des Mißbrauchs von Amtsbefugnissen ist in sämtlichen Gesellschaften verbreitet. Im Gegensatz zum deutschen hat der italienische Gesetzgeber den Amtsmißbrauch in Artikel 323 codice penale unter Strafe gestellt. Das Delikt hat durch die Anklage hochgestellter Politiker in Italien aktuell auch in Deutschland Bekanntheit erlangt. Die Bestimmung weist eine bewegte Geschichte auf und war in Italien Gegenstand heftiger wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Darauf geht die vorliegende Abhandlung anhand der Erläuterung der Tatbestandsmerkmale ein. Darüber hinaus wird untersucht, worin die Gründe für das Fehlen einer entsprechenden Norm im deutschen Recht zu sehen sind und inwiefern eine Inkriminierung der Zweckentfremdung von Amtskompetenzen hierzulande unter den Gesichtspunkten der Strafwürdigkeit und Strafbedürftigkeit in Betracht käme.

Das Phänomen des Mißbrauchs von Amtsbefugnissen ist in sämtlichen Gesellschaften verbreitet. Im Gegensatz zum deutschen hat der italienische Gesetzgeber den Amtsmißbrauch in Artikel 323 codice penale unter Strafe gestellt. Das Delikt hat durch die Anklage hochgestellter Politiker in Italien aktuell auch in Deutschland Bekanntheit erlangt. Die Bestimmung weist eine bewegte Geschichte auf und war in Italien Gegenstand heftiger wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Darauf geht die vorliegende Abhandlung anhand der Erläuterung der Tatbestandsmerkmale ein. Darüber hinaus wird untersucht, worin die Gründe für das Fehlen einer entsprechenden Norm im deutschen Recht zu sehen sind und inwiefern eine Inkriminierung der Zweckentfremdung von Amtskompetenzen hierzulande unter den Gesichtspunkten der Strafwürdigkeit und Strafbedürftigkeit in Betracht käme.

Applicable Law in Investor-State Arbitration

Authors:
Book Series: Oxford monographs in international law ISBN: 9780199656950 Year: Pages: 343 Language: English
Publisher: Oxford University Press
Subject: Law
License:

Loading...
Export citation

Choose an application

Abstract

This book examines the law, national and/or international, that arbitral tribunals apply on the merits to settle disputes between foreign investors and host states. In light of the freedom that the disputing parties and the arbitrators have when designating the applicable law, and because of the hybrid nature of legal relationship between investors and states, there is significant interplay between the national and the international legal order in investor-state arbitration. The book contains a comprehensive analysis of the relevant jurisprudence, legal instruments, and scholarship surrounding arbitral practice with respect to the application of national law and international law. It investigates the awards in which tribunals referred to consistency between the legal orders, and suggests alternatives to the traditional doctrines of monism and dualism to explain the relationship between the national and the international legal order. The book also addresses the territorialized or internationalized nature of the tribunals; relevant choice-of-law rules and methodologies; and the scope of the arbitration agreement, including the possibility of host states presenting counterclaims in investment treaty arbitration. Ultimately, it argues that in investor–state arbitration, national and international law do not only coexist but may be applied simultaneously; they are also interdependent, each complementing and informing the other both indirectly and directly for a larger common good: enforcement of rights and obligations regardless of their national or international origin.

Arbeit. Philosophische, juristische und kulturwissenschaftliche Studien

Authors: ---
Book Series: Schwabe interdisziplinär ISBN: 9783796533365 Year: Pages: 212 Language: German
Publisher: Schwabe Verlag
Subject: Languages and Literatures --- Law --- Political Science --- Philosophy --- Social Sciences
License:

Loading...
Export citation

Choose an application

Abstract

We may consider labour as boon or bane ‒ man’s existence is not conceivable without labour. The expulsion from the Garden of Eden can be understood as a punishment for the consumption of the forbidden fruit from the tree of knowledge, but it can likewise be interpreted as the perfection of God’s creation. Hence only beyond Eden, God’s creature becomes man. He or she becomes human by cultivat-ing the earth, by working. Labour is not only a necessary evil in order to secure existence, nor does it serve as a means for self-preservation, but also for self-fulfillment. Labour is the epitome of the ability of self-being and thus of man’s liberty.

Mögen wir Arbeit als Fluch betrachten oder als Segen – das Sein des Menschen ist ohne Arbeit nicht denkbar. Man kann die Vertreibung aus dem Garten Eden als Strafe für den unerlaubten Genuss der Frucht vom Baume der Erkenntnis ver-stehen, man kann sie aber auch als Vollendung der göttlichen Schöpfung deuten. Denn erst jenseits von Eden wird das Geschöpf Gottes Mensch. Er wird Mensch, indem er die Erde bebaut, indem er arbeitet. Arbeit ist nicht nur ein notwendiges Übel zur Sicherung der Existenz, sie dient nicht nur der Selbsterhaltung, sondern auch der Selbstentfaltung. Arbeit ist der Inbegriff des Selbstseinkönnens und damit der Freiheit des Menschen.

Listing 1 - 10 of 258 << page
of 26
>>