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Nomaden

Author:
Book Series: Kultur- und Medientheorie ISBN: 9783839401118 Year: Pages: 210 DOI: 10.14361/9783839401118 Language: German
Publisher: transcript Verlag
Subject: Social Sciences --- History
Added to DOAB on : 2020-01-23 11:21:04
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Abstract

Gaukler, Zigeuner, Barden, Juden, Narren und Intellektuelle - alle haben sie eines gemeinsam: Sie sind Nomaden. Außerhalb 'bürgerlicher' Normen, ungebunden, häufig die eigene Behausung auf dem Rücken, bewegen sie sich durch Zeit und Raum. Freilich bleiben manche Bindungen bestehen, wie Prägungen oder tradierte Verhaltensmuster; bleibt der Wanderer angewiesen auf Sterne, Landmarken und Relationen, um sich orientieren zu können. Um diese Fixpunkte, im Sinne von Strukturen, Formularen und Relationen, aber auch um Denktraditionen und erfundene Geschichten, geht es in dieser Aufsatzsammlung, die interdisziplinäre Arbeiten aus den Bereichen Soziologie, Geschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft in sich vereinigt. Die Autoren analysieren und sind häufig selbst Wanderer durch den Kosmos abendländischer Intellektualkultur.

Diskurs

Author:
Book Series: Einsichten. Themen der Soziologie ISBN: 9783839401286 Year: Pages: 122 DOI: 10.14361/9783839401286 Language: German
Publisher: transcript Verlag
Subject: Sociology
Added to DOAB on : 2020-01-23 11:21:03
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Abstract

Mit Michel Foucaults folgenreichem Diktum vom Verschwinden des Subjekts begann die Erfolgsgeschichte des Diskursbegriffs, der seit einigen Jahren auch in der Soziologie an Bedeutung gewinnt, insofern er der »Materialität« und Eigendynamik von Kultur Rechnung trägt. Diese Einführung behandelt zunächst die diskurstheoretische Untergrabung strukturalistischer Leitlinien. Anschließend werden zentrale Begriffe wie »Dekonstruktion«, »Genealogie«, »diskursive Praktiken« und »Performativität« geklärt, um dann den Komplex »Macht-Wissen-Körper-Subjekt« in seiner gesellschaftstheoretischen Dimension in den Blick zu nehmen. Der Text revidiert im Anschluss an Foucault und Butler eine Auffassung von Gesellschaft als gleichsam »äußerer« Macht, die einseitig auf ein Individuum einwirkt, und ersetzt diese Auffassung durch eine Konzeption von Gesellschaft, die dem Individuum eine soziale Existenz zuallererst gewährt und sich, wie das Subjekt, performativ konstituiert.

Rational-Choice-Theorie

Author:
Book Series: Einsichten. Themen der Soziologie ISBN: 9783839400302 Year: Pages: 92 DOI: 10.14361/9783839400302 Language: German
Publisher: transcript Verlag
Subject: Sociology
Added to DOAB on : 2020-01-23 11:21:07
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Abstract

Bei der Rational-Choice-Theorie handelt es sich nicht nur um eine Handlungstheorie, sondern um ein soziologisches Paradigma, welches das individuelle Handeln als sozial verursacht betrachtet und in ihm zugleich das Explanans für kollektive Prozesse sieht. Der vorliegende Band gibt einen kompakten Überblick über diese zentrale soziologische Denktradition. Vorgestellt werden die wichtigsten Prämissen, Theorien und Anwendungen des Ansatzes. Thematische Schwerpunkte sind: Soziologie als erklärende Wissenschaft, Logik der soziologischen Erklärung, anthropologische Prämissen der Handlungstheorie, Situationsdefinition und Handlungswahl, sozialwissenschaftliche Anwendungsbeispiele.

Emotionstheorien

Author:
Book Series: Kultur- und Medientheorie ISBN: 9783839402351 Year: Pages: 306 DOI: 10.14361/9783839402351 Language: German
Publisher: transcript Verlag
Subject: Media and communication
Added to DOAB on : 2020-02-11 11:21:04
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Abstract

Wer sich aus psychologischer Perspektive für Gefühle interessiert, findet eine Vielzahl ganz heterogener Entwürfe vor, die scheinbar beziehungslos nebeneinander stehen. Wovon also handelt die Wissenschaft, wenn sie sich mit Gefühlen beschäftigt? Um diese Frage zu beantworten, entwickelt Alexander Kochinka systematisch Kriterien, mit denen nicht nur der komplexe Forschungsgegenstand »Gefühl« selbst entfaltet, sondern auch der jeweilige theoretische Zugriff auf dieses Phänomen eingeordnet werden kann. Anschließend werden die Leser, auf diese Weise begrifflich und theoretisch sensibilisiert, mit den Emotionstheorien von Charles Darwin, Wilhelm Wundt und William James bekannt gemacht. Der genaue Blick auch in die Details enthüllt dabei, daß diese »Patriarchen der Psychologiegeschichte« eine ganze Menge mehr zu den Gefühlen zu sagen haben, als ihnen in der gegenwärtigen Debatte zugestanden wird.

Ordnungen des Anderen

Author:
Book Series: Sozialtheorie ISBN: 9783839400845 Year: Pages: 314 DOI: 10.14361/9783839400845 Language: German
Publisher: transcript Verlag
Subject: Sociology --- Social Sciences
Added to DOAB on : 2020-01-23 11:21:05
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Abstract

Begegnungen mit dem Fremden sind uns vertraut, auch wenn wir den Anderen dabei häufig als unvertraut wahrnehmen. Doch es sind weniger die fremden, als vielmehr die eigenen Wirklichkeitsvorstellungen und Umgangspraktiken, die den »Einen« zum »Anderen« machen. Die Autorin analysiert diese Praktiken der Fremdsetzung, die sich von der alltäglichen Etikettierung und Stigmatisierung bis hin zu wissenschaftlichen Praktiken des »Othering« erstrecken: Rekonstruiert werden sowohl Simmels »Händler«, Parks »Mulatte«, Schütz' »Emigrant«, Meads »signifikanter/verallgemeinerter Andere« als auch ethnografische Praktiken der »Ver-Anderung« des Fremden. Dabei wird der Blick immer wieder von den vertrauten Bildern des Fremden hin zu ihren subtilen Herstellungsprozessen und Resonanzen gelenkt, was es möglich macht, von den Konstruktionen des Fremden auf die Konstruktionen des Eigenen zurückzuschließen.

Selbsterkenntnis und Lebensform

Author:
Book Series: Edition Moderne Postmoderne ISBN: 9783839409251 Year: Pages: 290 DOI: 10.14361/9783839409251 Language: German
Publisher: transcript Verlag
Subject: Philosophy
Added to DOAB on : 2020-02-11 11:21:10
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Abstract

Die sprachliche und soziale Natur der Erkenntnis ist eine Grundeinsicht der Moderne. Doch welchen Spielraum lässt sie noch der Kritik, der distanzierten Prüfung der eigenen Sprache und Lebensform? Vor dem Hintergrund des Werkes Stanley Cavells fragt dieses Buch nach dem Verhältnis von Lebensform und Selbsterkenntnis. In ungewohnter Weise liest es Wittgenstein und Foucault als komplementäre Antwortstrategien auf dieses Grundproblem: Philosophie muss als eine »Arbeit an sich« (Wittgenstein), als körperliche »Selbsttechnik« (Foucault) verstanden werden. Nicht ethische Programmatik, so kann gezeigt werden, sondern systematische Konsequenz führt zu einer Engführung von Philosophie und Lebenspraxis.

Der Eigen-Sinn des Bewußtseins

Author:
Book Series: Sozialtheorie ISBN: 9783839401637 Year: Pages: 122 DOI: 10.14361/9783839401637 Language: German
Publisher: transcript Verlag
Subject: Sociology
Added to DOAB on : 2020-02-11 11:21:29
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Abstract

Es ist kein Geheimnis, daß das, was wir so alltäglich Person, Bewußtsein, Psyche, Individuum etc. nennen, in den avancierten Theorien der Soziologie und der Philosophie zu verdunsten scheint. Immer deutlicher wird, daß das Bewußtsein, dem die Tradition einen Eigenwert zugeschrieben hatte, überformt wird durch soziale Prozesse. Es kann sich nicht selbst beobachten, ohne sich als individuelle Allgemeinheit zu entdecken. Der instruktive Essay von Peter Fuchs setzt sich mit diesem Problem auseinander. Er erkundet das Terrain der Bewußtseinsfrage - im Zusammenhang mit wichtigen Anrainerbegriffen wie eben Person, Psyche, Individuum - auf dem Niveau und mit den Mitteln der Systemtheorie, also einer der Theorien, die den Eigenwert des Bewußtseins massiv zu bedrohen scheinen. Der Begriff der individuellen Signatur und ihrer Gegenzeichnung wird in aller Vorläufigkeit herangezogen, um den Raum der Diskussion des Problems zu öffnen.

Bourdieu lesen

Author:
Book Series: Sozialtheorie ISBN: 9783839401026 Year: Pages: 122 DOI: 10.14361/9783839401026 Language: German
Publisher: transcript Verlag
Subject: Sociology --- Social Sciences
Added to DOAB on : 2020-01-23 11:21:04
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Abstract

Pierre Bourdieu (1930-2002) war einer der produktivsten zeitgenössischen Denker der Soziologie. Seine internationale Anerkennung beschränkt sich jedoch nicht allein auf den Bereich der Wissenschaft: Als weltweit engagierter Intellektueller hat Bourdieu - wie wohl kein anderer - soziologische Erkenntnis als politische Aufklärung der Alltagspraxis wirksam gemacht. Zentrale Begriffe der Soziologie Bourdieus wie etwa »Habitus«, »Kapital« oder »Feld« werden heute in einer Vielzahl von sozial- und kulturwissenschaftlichen Untersuchungen verwendet. Was aber hält diese Begriffe zusammen? Welche immanente Logik führt zu ihren Bedeutungen? Und wie werden diese miteinander verknüpft? Kurz: Worin liegen die erkenntnistheoretischen Voraussetzungen von Bourdieus Werk? Die vorliegende »Einführung in eine Soziologie des Unterschieds« versteht sich als Versuch, Bourdieu unter dieser Fragestellung zu lesen. Sie sieht im Begriff des »Unterschieds« das Grundprinzip seiner Erkenntnistheorie, in der »Unterschied« als Machtbeziehung konzipiert wird.

Durch Lesen sich selbst verstehen

Author:
Book Series: Reflexive Sozialpsychologie ISBN: 9783839408278 Year: Pages: 246 DOI: 10.14361/9783839408278 Language: German
Publisher: transcript Verlag
Subject: Education
Added to DOAB on : 2020-02-11 11:21:13
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Abstract

Lesen und Erzählen gehören zu den elementaren Kulturtechniken des Menschen. Dieses Buch bringt beide Perspektiven zusammen und zeigt, wie Leser ihre individuellen Lebensgeschichten über die Rezeption von Literatur verhandeln und sich dabei im Spiegel literarischer Texte selbst entwerfen. Damit wird zugleich eine Einführung in die aktuelle Identitätsforschung gegeben. Zudem wird deutlich, dass Lesen - und vielmehr noch die Reflexion bewegender Leseerfahrungen - gerade in einer Zeit, in der biographische Selbstentwürfe zunehmend vor neue Herausforderungen gestellt werden, eine bedeutsame Ressource für die Verhandlung der eigenen Identität darstellt.

Menschliches Handeln als Improvisation

Authors: ---
Book Series: Kultur- und Medientheorie ISBN: 9783839407547 Year: Pages: 238 DOI: 10.14361/9783839407547 Language: German
Publisher: transcript Verlag
Subject: Media and communication
Added to DOAB on : 2020-02-11 11:21:21
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Abstract

Improvisieren ist menschlich. Weil das Leben zum Umgang mit dem Unvorhersehbaren herausfordert, ist das Improvisieren eine Kompetenz, die nicht nur in der Kunst, sondern auch im Alltag eine wichtige Rolle spielt. Jedes menschliche Handeln enthält ein Improvisationspotenzial. Wenn diese Annahme richtig ist, dann müsste der Begriff Improvisation ein Kernbegriff kulturwissenschaftlichen Denkens sein - allein: Er ist es nicht, jedenfalls noch nicht. Die Autorinnen und Autoren dieses Buches nähern sich dem Phänomen des Improvisierens aus sozial- und musikwissenschaftlicher Sicht. In fachübergreifender Perspektive fragen sie nach der Bedeutung des Improvisierens in den Bereichen Musik, Tanz und Theater, nach den sozialen Bedingungen und kulturellen Kontexten improvisatorischen Handelns und nach dem Sinn, den Mitglieder anderer Kulturen mit dem Phänomen des Improvisierens verbinden. Mit Beiträgen von Ulrich Bielefeld, Silvana K. Figueroa-Dreher, Oliver Kozlarek, Ronald Kurt, Klaus Näumann, Stefan Orgass, Constanze Rora und Markus Schmidt.

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